Die Neuraltherapie - Hilfe bei chronischen Schmerzen
Die wichtigsten Einsatzgebiete der Neuraltherapie
Migräne, Kopfschmerzen, Ischialgie, Hexenschuss, schmerzhafte Schultergelenke, Tennisellbogen, Nervenschmerzen, Rheuma, Schilddrüsenstörungen und weitere chronische Erkrankungen.
Wissenswertes
Der Begriff Neuraltherapie geht auf die Brüder Huneke zurück, die in den zwanziger Jahren die Möglichkeit entdeckten, Lokalanästhetika (Procain oder Lidocain) nicht nur zur Betäubung, sondern auch als Heilmittel einzusetzen.
Die Neuraltherapie kennt verschiedene Wege, dem Patienten zur Heilung zu verhelfen.

1.Die Segmenttherapie
Der Körper selbst läässt sich in verschiedene Zonen unterteilen. Diese Zonen sind jeweils einem Rückenmarksegment zugeordnet. Je nach Segment kann nun durch spezielle Reizung der Haut ein inneres Organ beeinflusst werden.
2. Die Lokaltherapie
Wird direkt am Ort des Schmerzes behandelt, so spricht man von einer Lokaltherapie.

3. Die Störfeldtherapie
Die Ursachen von Erkrankungen befinden sich manchmal auch in anderen Körperregionen als das Symptom selbst.
Untersuchungen haben bewiesen, dass Entzündungen, Narben, erkrankte Zähne, nicht ausgeheilte Mandeln, oder andere Bakterienherde, Verletzungen oder Fremdkörper, Störungen im Körper verursachen und damit den gesamten Gleichgewichtszustand belasten können.
Gelingt es, das Störfeld auszuschalten, bei Narben geschieht dies z.B. durch Unterspritzung, wird auch die Fernstörung beseitigt. Auch eine subkutane Injektion, die sog. Quaddelbehandlung, hat sich besonders bei chronisch-rheumatischen Schmerzen als einfach und wirkungsvoll erwiesen.
Von dem sogenannten Sekundenphänomen, das auch bereits von den Gebrüdern Huneke entdeckt und nachgewiesen werden konnte, spricht man, wenn bei der Injektion des Neuraltherapeutikums in das verursachende Störfeld alle Fernstörungen im Körper sofort verschwinden. Der Patient wird sofort schmerzfrei, ohne die Zusammenhänge zwischen Störfeld und Sekundärschmerz vorher geahnt zu haben.